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Feiertagswanderung in Nierstein am Roten Hang und über den Kranzberg

Nierstein-Spaziergang-RoterHang-4111617_835 Feiertagswanderung in Nierstein am Roten Hang und über den Kranzberg

Am Karfreitag haben wir mit der Familie eine wunderschöne Wanderung zum Roten Hang gemacht, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Wir starten am Parkplatz in der Karolingerstraße und folgen die Karolingerstraße und der „Kleine Steig" an der Mauer vom Kranzberg entlang.  

  Nach ca. 600 m biegen wir links ab. Der Weg steigt immer mehr bis zu einem schönen Aussichtpunkt. Zeit für eine kleine Pause.

Wir folgen danach den Weg bis zur engen Rechtskurve und folgen der S-Kurve bis zum Wartturm. Der Wartturm ist das Niersteiner Wahrzeichen und ist der höchste Aussichtspunkt in den Niersteiner Weinbergen. Bei schönem Wetter kann man bis zum Donnersberg, zur Hessischen Bergstraße, zum Taunus bzw. zum Frankfurter Flughafen schauen. Er wurde liebevoll von den Niersteiner Wartturmfreunden renoviert und diente früher als Beobachtungs- und Einsatzzentrale der alljährlichen Starenabwehr. Der Wartturm ist die zweite Etappe der Drei-Türme-Wanderung und ist auch sonst ein beliebtes Ziel für Wanderer oder Radfreunde. Auch viele Geburtstage und sonstige Ereignisse werden gerne hier gefeiert.  

Der Niersteiner Wartturm

Wir verlassen den Wartturm an unserer linken Seite und folgen dem Weg. An dem Aussichtspunkt "schöne Aussicht" nehmen wir uns Zeit für ein paar Bilder.

Schöne Aussicht

Wir bleiben auf dem Höhenweg. Nach ca. 1,2 km biegen wir nach rechts und wieder nach links bis zum Alexander von Humboldt Blick. „Im Jahr 1790 fuhren der Naturforscher, Ethnologe und Reiseschriftsteller Georg Forster und der Naturforscher Alexander von Humboldt von Mainz mit der Kutsche nach Nierstein. Sie berichten in ihren Aufzeichnungen von dem roten Gestein und dem edlen Wein von Nierstein. Die Idee zur Errichtung von dem Platz wurde bei einer Atlantiküberquerung auf der Bark „Alexander von Humboldt" geboren. Diese Geschichte nahm der Schuljahrgang 1947/48 aus Nierstein zum Anlass, diesen Ort aus eigenen Mitteln herzurichten und Alexander von Humboldt zum 150ten Todesjahr zu widmen". Der Alexander von Humboldt Blick ist ein wunderbarer Ort. Die Weinberge und der Rhein können in aller Ruhe beobachtet werden.

Alexander von Humboldt Blick

Wir folgen die enge Rechtskurve steil runter und auch wieder steil hoch. Nach der Steigung werden wir mit einem bezaubernden kleinen Rastplatz und fühlen uns wie im Urlaub. Im Rücken die rote Erde die dem Roten Hang ihren Namen gibt und gegenüber das malerische Panorama. Man kann sich gar nicht satt sehen.

Wir verlassen diesen traumhaften Ort und folgen den Weg. Dieser ist gesäumt mit den roten Fahnen der Winzer vom Roten Hang. Hier bieten sie regelmäßig Veranstaltungen, wie Gratwanderungen oder Weinpräsentationen. Wie und ob sie dieses Jahr in der Coronakrise stattfinden können, werden wir rechtzeitig erfahren.  

Unten angekommen biegen wir nach links und wieder nach rechts und sind am Kranzberg angekommen. Die Weinlage „Am Kranzberg" wurde 1418 mit dem Namen "off dem Crausberge" urkundlich erwähnt. Es wird vermutet, dass sich die Bezeichnung der Einzellage auf einen Personennamen bezieht. (Quelle: Rheinhessen.de) Genießen Sie den Blick auf die Katholische Kirche St. Kilian. Sie wird von den Niersteinern auch liebevoll „Bergkirche" genannt.

Katholische Kirche St. Kilian

Wir folgen dem Weg „An der Bergkirche" an der Mauer der Glöck, der ältesten Weinbergslage Deutschlands bis wir wieder am Parkplatz angekommen sind.

Die Wanderung ist ca. 4,5 km lang. Um sie in Ruhe genießen zu können sollte man zwei Stunden einplanen.

Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. 

Laden Sie die Route direkt auf Ihr Smartphone  https://osm.li/JmE     -OpenStreetMap Routing with Open Source Routing Machine-
Alexander von Humboldt Blick
Die Katharinenkirche in Oppenheim

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